Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – das müssen Kieferorthopäden beachten

Ein kurzweiliger, spannender und interaktiver Vortrag / Diskurs mit praktischen Beispielen und Lösungen für unseren Alltag in der Praxis.

Bild von wattblicker auf Pixabay

Hotel Birke

Martenshofweg 2-8
24109 Kiel-Hasseldieksdamm

Mittwoch

19.02.2020

Uhrzeit

14:00 – 18:00 Uhr

Teilnehmer

auf 20 Anmeldungen begrenzt

Referent

Herr Thorsten Koop, Landesbeauftragter für Datenschutz im ULD
– unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein

Inhalt der Fortbildung:

Wir alle müssen uns in unseren Praxen tagtäglich mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen. Spätestens mit der Einführung der DSGVO-EU aber stehen immer mehr Fragen im Raum, deren Beantwortung von verschiedenen “Experten” teils höchst unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob z.B. ein finanzielles Interesse besteht oder welcher Kenntnisstand vorliegt.

Daher bieten wir Ihnen eine Fortbildung zum offenen Austausch an und haben dafür den bekannten Referenten Herrn Thorsten Koop vom ULD gewinnen können. Er verfügt als Mitarbeiter unserer zuständigen Landesbehörde über einen riesigen und verlässlichen Wissensfundus. Seine Empfehlungen sind praxisorientiert und in keiner Weise finanziell motiviert.

Der Referent wünscht ausdrücklich, dass konkrete Fragen aus unseren Praxen an ihn gestellt und im gemeinsamen Dialog mit ihm verbindliche Lösungen erarbeitet werden. Der Stil einer interaktiven Fortbildung ist gewünscht.

Mögliche Kursinhalte:

  • Pflicht zur Benennung von betrieblichen Datenschutzbeauftragten
  • Qualifikation, Aufgaben und Möglichkeiten des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
  • Anforderungen der neuen DSGVO und des neuen BDSG unter Beachtung der ärztlichen Schweigepflicht
  • Zulässigkeit der Datenerhebung
  • Darstellung der neuen Informationspflichten
  • Datenschutzgerechte Gestaltung von Einwilligungen, Aufnahmeverträgen etc.
  • Umfang, Art und Dauer der Speicherung von Patientendaten
  • Darstellung von Übermittlungsbefugnissen an Dritte
  • Pflicht zur Erstellung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten
  • Exemplarische Darstellungen von organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Datensicherheit
  • Erläuterung der Datenschutzfolgenabschätzung
  • Möglichkeit der Beauftragung externer Dienstleister (Auftragsverarbeitung)
  • Darstellung von Patientenrechten
  • Darstellung von Selbstchecks für Arzt- bzw. Zahnarztpraxen